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Lösung

Lichtmanagementsystem für die kommunale Straßenbeleuchtung

Ein Lichtmanagementsystem ist die Software, über die eine Kommune ihre Straßenbeleuchtung steuert, überwacht und auswertet, statt sie über feste Schaltzeiten laufen zu lassen. Bei ENVIOTECH übernimmt das EnvioTerminal diese Rolle: Es führt alle Lichtpunkte zusammen, erlaubt Steuerung je Leuchte oder Gruppe, arbeitet mit Kalender- und Dimmprofilen und liefert Betriebsdaten je Lichtpunkt. Voraussetzung ist ein Node am Lichtpunkt, entweder nachgerüstet oder in der Systemleuchte bereits enthalten.

  • Steuerung je Lichtpunkt und je Gruppe
  • Kalender- und Dimmprofile statt starrer Schaltzeiten
  • Betriebsdaten und Störungsmeldungen
  • Gehostet in Deutschland
Entwickelt in Deutschland · Daten in Deutschland · Support aus Deutschland

Was ein Lichtmanagementsystem im Alltag ändert

Klassisch geschaltete Beleuchtung kennt zwei Zustände: an und aus, gesteuert über Dämmerungsschalter oder Zeitschaltuhr im Schaltschrank. Wer wissen will, ob eine Leuchte ausgefallen ist, erfährt es über eine Bürgermeldung oder die nächste Kontrollfahrt. Anpassungen bedeuten einen Vor-Ort-Termin.

Mit einem Lichtmanagementsystem verschiebt sich das in die Verwaltung: Dimmprofile werden an der Oberfläche geändert, ein Ausfall meldet sich selbst, und Betriebsdaten liegen je Lichtpunkt vor. Das verändert nicht nur den Energieverbrauch, sondern vor allem die Arbeitsweise im Betrieb.

Funktionsumfang von EnvioTerminal

  • Live-Übersicht: Jeder Lichtpunkt ist auf der Karte und in Listen sichtbar, mit aktuellem Zustand, Dimmwert und Zuordnung zu Gruppe und Straße.
  • Einzel- und Gruppensteuerung: Eine Leuchte, ein Straßenzug oder ein Quartier lassen sich gemeinsam steuern, ohne die Schaltkreise physisch ändern zu müssen.
  • Kalender und Profile: Dimmkurven über die Nacht, Wochentagsprofile, Feiertage und Sonderveranstaltungen werden als Regeln hinterlegt.
  • Betriebsdaten: Verbrauchs- und Betriebswerte je Lichtpunkt, als Grundlage für Auswertungen, Nachweise und Instandhaltung.
  • Störungsmeldungen: Auffälligkeiten werden gemeldet, statt über Kontrollfahrten gefunden zu werden. Das verkürzt Reaktionszeiten.
  • Erweiterungen: Zusätzliche Funktionsbausteine lassen sich zuschalten, wenn der Bedarf entsteht, statt alles vorab zu beschaffen.

Sensorbasierte und adaptive Steuerung

Über Kalenderprofile hinaus kann die Beleuchtung auf tatsächliche Nutzung reagieren. Dafür liefert das EnvioLux Sense Kit kamerafreie Radarsensorik am Lichtpunkt. Das Lichtmanagement verarbeitet diese Ereignisse und hebt die betroffene Leuchte sowie definierte Nachbarleuchten für eine festgelegte Zeit an.

Der Vorteil liegt in der Kombination: Das Grundlicht bleibt planbar, die Anhebung erfolgt nur dort, wo sie gebraucht wird. Wie stark und wie weit, wird im Steuerungskonzept festgelegt und nicht dem Zufall überlassen.

Datenschutz im Betrieb

Die Sensorik arbeitet kamerafrei. Erfasst wird, dass sich etwas bewegt, nicht wer sich bewegt. Damit lassen sich adaptive Szenarien umsetzen, ohne personenbezogene Daten zu verarbeiten. Die Plattform wird in Deutschland gehostet.

Inbetriebnahme und Zuordnung

Der praktische Aufwand eines Lichtmanagementsystems liegt weniger in der Software als in der Zuordnung: Jeder Node muss dem richtigen Lichtpunkt, der richtigen Straße und der richtigen Gruppe zugeordnet sein. Erst dann sind Auswertungen und Gruppenbefehle belastbar.

Wir übernehmen diese Aufnahme im Rahmen der Umsetzung. Die Gruppenstruktur wird an der Verwaltungslogik ausgerichtet, also an Straßenzügen, Quartieren oder Zuständigkeiten, nicht allein an der historischen Schaltkreisstruktur.

Betrieblicher Nutzen für Kommunen und Stadtwerke

  • Weniger Kontrollfahrten: Zustand und Auffälligkeiten sind im System sichtbar, Einsätze lassen sich bündeln und vorbereiten.
  • Belastbare Zahlen: Verbrauchs- und Betriebsdaten stehen für Berichte, Gremienvorlagen und Nachweise zur Verfügung.
  • Nachjustieren ohne Baustelle: Beschwerden über zu dunkle oder zu helle Abschnitte lassen sich zunächst über Profile prüfen.
  • Ein System über Beschaffungslose hinweg: Nachgerüstete und ersetzte Lichtpunkte laufen in derselben Oberfläche zusammen.

Häufige Fragen zum Lichtmanagementsystem

Brauchen wir für jede Leuchte einen Node?
Für die Einzelsteuerung ja, denn die Ansteuerung erfolgt am Lichtpunkt. In der Systemleuchte ist der Node bereits enthalten, bei vorhandenen LED-Leuchten wird er nachgerüstet.
Ist ein separates Steuerkabel nötig?
Nein. Die Nodes kommunizieren funkbasiert über Gateways, es wird kein zusätzliches Kabel im Straßenraum verlegt.
Können mehrere Stellen im System arbeiten?
Ja. Zugänge und Rechte lassen sich so vergeben, dass etwa Bauhof, Stadtwerke und Verwaltung unterschiedliche Sichten und Befugnisse haben.
Was passiert bei einem Ausfall der Verbindung?
Die hinterlegten Profile arbeiten am Lichtpunkt weiter, die Beleuchtung bleibt also in Betrieb. Fehlende Verbindungen werden im System sichtbar und lassen sich nachverfolgen.