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Lösung

Straßenbeleuchtung modernisieren, mit LED und intelligenter Steuerung

Eine Modernisierung der Straßenbeleuchtung führt über zwei gleichwertige Wege: Vorhandene, technisch geeignete LED-Leuchten werden mit einem EnvioLux Node nachgerüstet und dadurch steuerbar. Altleuchten oder technisch nicht geeignete Leuchten werden durch die EnvioLux Systemleuchte ersetzt, die immer zusammen mit Node und dem Lichtmanagement EnvioTerminal geliefert wird. In beiden Fällen entsteht ein Bestand, der zentral steuerbar, messbar und schrittweise erweiterbar ist.

  • Nachrüsten oder ersetzen, je Lichtpunkt entschieden
  • Kompatibel mit Zhaga Book 18 & D4i
  • Ohne Tiefbau am Lichtpunkt
  • Ein Betriebsmodell für den gesamten Bestand
Entwickelt in Deutschland · Daten in Deutschland · Support aus Deutschland

Die Ausgangslage im kommunalen Bestand

Die meisten Kommunen betreiben einen gemischten Bestand: teilweise noch Natriumdampf- oder Leuchtstofftechnik, teilweise bereits LED-Leuchten aus verschiedenen Beschaffungsjahren, dazu unterschiedliche Masthöhen, Leuchtenformen und Schaltkreise. Genau diese Mischung entscheidet über den sinnvollen Weg. Eine pauschale Aussage, ob nachrüsten oder ersetzen günstiger ist, lässt sich ohne Bestandsaufnahme nicht treffen.

Wir beginnen deshalb mit einer strukturierten Aufnahme: Leuchtentypen, Leistungsaufnahme, Baujahr, Zustand, vorhandene Schnittstellen, Schaltgruppen und die Funktion der jeweiligen Straße. Aus diesen Daten entsteht eine Lichtpunktliste, die je Leuchte eine Empfehlung trägt.

Weg 1: Geeignete LED-Leuchten mit Nodes nachrüsten

Ist eine vorhandene LED-Leuchte in gutem Zustand und verfügt sie über eine geeignete Schnittstelle, ist die Nachrüstung in der Regel der schnellste und ressourcenschonendste Weg. Der EnvioLux Node wird am Lichtpunkt aufgesetzt und übernimmt Ansteuerung, Kommunikation und Datenerfassung. Die Leuchte selbst bleibt im Bestand.

Praktisch bedeutet das kurze Montagezeiten je Lichtpunkt, keine Eingriffe in Mast oder Kabel und keine Änderung an der Straßensituation. Die Leuchte wird dadurch dimmbar, in Gruppen oder einzeln steuerbar und liefert Betriebsdaten an das Lichtmanagement.

Wann Nachrüsten die bessere Wahl ist

  • Die LED-Leuchte ist noch nicht am Ende ihrer Lebensdauer und lichttechnisch für die Straßensituation geeignet.
  • Eine geeignete Schnittstelle für einen Node ist vorhanden oder herstellbar.
  • Der Bestand ist erst vor wenigen Jahren beschafft worden und soll nicht ersetzt werden.
  • Es soll in einem ersten Schritt vor allem Steuerbarkeit und Transparenz entstehen.

Weg 2: Altleuchten durch ein intelligentes LED-System ersetzen

Ist der Bestand noch nicht auf LED umgestellt, technisch nicht nachrüstbar oder am Ende seiner Lebensdauer, ersetzen wir die Leuchte durch die EnvioLux Systemleuchte. Sie wird in unserem Systemangebot immer intelligent geliefert: mit Node und Anbindung an EnvioTerminal. Damit entsteht kein zweiter Modernisierungsschritt, der später nachgeholt werden müsste.

Der Ersatz wird lichttechnisch geplant, nicht nach Wattzahl getauscht. Grundlage sind die Funktion der Straße, die Geometrie aus Masthöhe, Abstand und Fahrbahnbreite sowie die projektspezifischen Anforderungen an Gleichmäßigkeit und Blendung.

Wann Ersatz sinnvoll ist

  • Die Leuchte arbeitet noch mit Natriumdampf-, Quecksilberdampf- oder Leuchtstofftechnik.
  • Es gibt keine geeignete Schnittstelle und keine wirtschaftliche Möglichkeit, eine zu schaffen.
  • Optik, Dichtungen oder Vorschaltgerät sind am Ende der Nutzungsdauer.
  • Die Lichtverteilung passt nicht mehr zur heutigen Nutzung der Straße.

Beide Wege in einem Bestand kombinieren

In der Praxis liegt die Antwort selten bei einem der beiden Wege allein. Ein typisches Projekt rüstet die jüngeren LED-Bereiche nach und ersetzt die Altbestände. Entscheidend ist, dass beide Wege in dasselbe Betriebsmodell führen: Alle Lichtpunkte erscheinen in EnvioTerminal, unabhängig davon, ob sie nachgerüstet oder ersetzt wurden.

Das hat einen praktischen Vorteil für die Verwaltung: Es gibt eine Oberfläche, eine Datenbasis und einen Prozess für Störungsmeldungen, statt getrennter Systeme je Beschaffungslos.

So läuft ein Modernisierungsprojekt ab

  • Bestandsaufnahme: Aufnahme der Lichtpunkte mit Leuchtentyp, Leistung, Zustand und Schaltgruppen, als Grundlage jeder weiteren Entscheidung.
  • Bewertung je Lichtpunkt: Empfehlung Nachrüsten oder Ersetzen, dokumentiert und nachvollziehbar je Straße und Abschnitt.
  • Lichtplanung: Auslegung anhand der Straßenfunktion und Geometrie, mit Nachweisen für die projektspezifischen Anforderungen.
  • Steuerungskonzept: Schaltgruppen, Kalender, Dimmprofile und optional sensorbasierte Szenarien werden vor der Montage festgelegt.
  • Umsetzung: Montage über Partner, Inbetriebnahme der Nodes und Aufnahme in das Lichtmanagement, abschnittsweise statt in einem Schlag.
  • Betrieb: Betriebsdaten, Störungsmeldungen und Anpassung der Profile im laufenden Betrieb, mit Support aus Deutschland.

Was ENVIOTECH dabei beiträgt

Wir liefern nicht nur Hardware, sondern das vollständige System aus Leuchte oder Node, Lichtmanagement und Umsetzung. Planung, Fördermittelberatung, Installation über Partner und der anschließende Betrieb bleiben in einem Projekt. Für Kommunen bedeutet das eine Ansprechstelle statt getrennter Gewerke.

ENVIOTECH ist herstellerunabhängig aufgestellt: EnvioTerminal kann Lichtpunkte unterschiedlicher Hersteller als gemeinsame Datenebene führen. Entwickelt in Deutschland, Daten in Deutschland, Support aus Deutschland.

Häufige Fragen zur Modernisierung

Muss der gesamte Bestand gleichzeitig modernisiert werden?
Nein. Sinnvoll ist ein abschnittsweiser Ausbau, der mit einem klar abgegrenzten Bereich beginnt und die Erkenntnisse daraus in die weiteren Abschnitte übernimmt. Alle Abschnitte laufen in derselben Oberfläche zusammen.
Wie viel Energie lässt sich einsparen?
Das hängt vom Ausgangsbestand, den Betriebszeiten und dem Steuerungskonzept ab und lässt sich nur projektbezogen beziffern. Mit dem Konfigurator können Sie eine erste Größenordnung anhand Ihrer eigenen Werte ermitteln.
Ist Tiefbau erforderlich?
Für die Nachrüstung am Lichtpunkt nicht. Die Nodes kommunizieren funkbasiert, es wird kein zusätzliches Steuerkabel verlegt. Ob bauliche Arbeiten anfallen, hängt allein vom Zustand von Mast und Zuleitung ab.
Was passiert mit Leuchten unterschiedlicher Hersteller?
EnvioTerminal ist als herstellerübergreifende Datenebene angelegt. Entscheidend ist die vorhandene Schnittstelle am jeweiligen Lichtpunkt, die wir in der Bestandsaufnahme prüfen.